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Die technischen No-Gos der Webradio Szene

In letzter Zeit habe ich mir einige Radios angesehen und bin hierbei auf einige wirklich üble No-Gos gestoßen. Deshalb schreibe ich hier nieder, was meiner Meinung nach garnicht geht.

Webseite

  1. Impressum / Datenschutzerklärung
    Ein ordentliches Impressum inkl. Datenschutzerklärung ist für mich schon mal ein Anzeichen von Seriosität. Wer ein Webradio betreiben will und nichts zu verbergen hat, der kann ruhig seine Daten im Impressum angeben, so mal er / sie eh dazu verpflichtet ist. Siehe auch: Falle Impressum und Datenschutzerklärung
  2. Flash Player im Autoplay Mode
    Wenn ich die Webseite eines Radios besuche, will ICH, und nur ICH, entscheiden, ob ich den Stream einschalte oder nicht. Es ist absolut nervig, wenn sich die Seite im Browser öffnet und man gleich, mittels der Autoplay Funktion, mit Musik zugedröhnt wird. Erstrecht, wenn der verursachende Player zudem noch auf der Seite versteckt ist, und ich erst den Stop Button suchen muss. Meine Reaktion in dem Fall:
    Klick auf das „Rote X“oben rechts und den Tab / das Fenster ganz schnell schließen.
    Gratulation, ihr habt soeben erfolgreich einen potentiell neuen Hörer vergrault!
  3. Animierte Banner
    Vereinzelt und sparsam eingesetzt können sie die Aufmerksamkeit eines Besuchers auf besondere Themen / Events lenken. Blinkt und glitzert es jedoch an allen Ecken und Kanten ist dies eher nervig statt nützlich. Da hilft ebenfalls nur ein Klick auf das „Rote X“ und die Seite ganz schnell schließen.
  4. Übergrosse Header (Die Dinger mit dem Radio-Logo im Kopf der Seite)
    Der Header sollte nicht höher als 100-200 Pixel sein. Was nützt euch ein ellenlanger Header, wenn eure Nutzer sich dann die Finger wund scrollen müssen, um erstmal irgend welche Infos zu eurem Radio zu erhalten.
  5. Grell / Bunte Seiten
    Wenn ich eine Radioseite besuche, möchte ich in erster Linie Infos über das Radio und nicht erst meine Sonnenbrille suchen müssen.
  6. Überladene Webseite
    Ebenfalls schlecht sind überladene Webseiten. Da werden x Bilder in ein Standard CMS, von 970 Pixel Breite gepackt und man sieht vor lauter Wald den Baum nicht mehr. Oder besser gesagt, die Informationen, die ihr weitergeben wollt, gehen in der Bilderflut und den ganzen Portalboxen links und rechts unter.
  7. DJ / DJane / Modis
    Mit DJ / DJane kann ich ja noch leben, zumindest bei einem Radio bei dem wirklich noch live auf den Turntables (Plattenspielern) aufgelegt wird. Dies dürfte aber nur bei den wenigsten Radios der Fall sein.
    Die Bezeichnung Modi oder auch die Mehrzahl Modis geht mal garnicht. Mal zur Erklärung: Modi ist der Plural (Mehrzahl) von Modus. Modis wäre wohl demnach der Plural des Plurals?
    Mal ehrlich Leute, die Menschen, die für euer Radio das (Hör)Programm gestalten, nennt man Moderatoren, nicht Modi!

Stream

  1. Übersteuerter Stream
    Ich habe schon Streams gehört, bei denen die Musik total verzerrt klang, da der Stream restlos übersteuert war. Da hilft auch nur abschalten.
  2. Schlechte Einstellung des Moderators
    Pegel der Musik und des Mikrfons sind nicht aufeinander abgestimmt. Entweder ist die Musik zu laut und die Moderation zu leise oder umgekehrt. In beiden Fällen muss ich ständig am Lautstärkeregler drehen.
    Weist man den Moderator dann noch freundlich darauf hin und bekommt als Antwort „Dann musst halt lauter / leiser machen“, hat sich auch dieses Radio für mich erledigt. Es gibt ja mehrere tausend in Deutschland

To be continued…

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